Promille

Das Promille ist die Bezeichnung für ein Tausendstel (pro mille) und wird häufig auf den Alkoholspiegel im Blut bezogen. In der bundesdeutschen Rechtssprechung wurde der Promille-Wert als Blutalkohol-Grenzwert gesetzlich festgelegt und soll Auskunft in Bezug auf die Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr geben. Bei illegalisierten Drogen gibt es solche Grenzwerte nicht.

Schon bei einem Blutalkoholwert von 0,3 ‰ liegt relative Fahruntüchtigkeit vor, was allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Vor allem große und kräftige Personen, die ausreichend Sport treiben, können eine höhere Menge Alkohol vertragen, ohne gleich dessen negative Auswirkungen zu spüren. Dies gilt auch für jene, die regelmäßig Alkohol zu sich nehmen [Toleranz]. Wesentlich anfälliger, schon für geringe Mengen von Alkohol, sind hingegen Frauen und Personen mit einer schmächtigeren Figur. Ab 0,5‰ riskiert man bei Anzeichen von Fahrunsicherheit oder bei einem Unfall empfindliche Geldstrafen und Führerscheinentzug, auch wenn keine äußeren Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen. Es ist also dringend anzuraten, sich im angetrunkenen Zustand lieber chauffieren zu lassen, als sich selbst oder andere VerkehrsteilnehmerInnen zu Schaden zu bringen.

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