Pilztrip ich vs. Duschschlauch

Wollte noch meinen heftigen Pilztrip veröffentlichen. Ich denke nicht das ich es auch nur annährend emptional so rüber bringn kann, wie ich es selst empfand, deswegen stellt euch jede beschriebene Emotion auf ihrer extremsten Stufe vor. :-D

 

Ich bin zu meinem Kumpel gefahren, wo noch 3 weitere Freunde warteten. Wir hatten uns wieder gut Pilze besorgt. Wir hatten ein Tripsitter dabei, doch 2 Leute kamen auf die Idee, während des Trips auf den Hambruger Dom zu gehen (Rummel/Kirmis). Ich lenkte ein, weil ich mir das echt krass vorstellte. Mich gruselt es schon nüchtern vor all diesen Lärm, Lichtern, Puppen und Menschen. Aber die beiden wollten sich nicht abbringen lassen. Da ich keine Lust hatte auf einen mega Horrortrip der mein Leben fi**en würde, blieben ich und mein Kumpel Zuhause. Die anderen zwei machten sich mit dem Tripleader auf den Weg ins (meienr Meinung nach) Desaster. (Hat das schon mal jemand von euch gemacht? Auf halluzinogenen Drogen auf eine Kirmis gegangen? Ich stelle mir das ziemlich krank vor.)

Ich und mein Kumpel aßen die Pilze in nem Joghurt. Nach ner halben Stunde wurde mir übel, aber ich musste mic nicht übergeben. Ein Glück, denn die Wirkung setzte nun langsam ein. Ich betrachtete das Zimmer und nahm meinen Kumpel als Einrichtungsgegenstand wahr. Er würde niemehr diesen Raum verlassen können. Haha. Mich wunderte es das mir vorher nie die Holzstruktur auf seiner Haut aufgefallen war. Es sah ziemlich verrückt. Ich begutachtete ihn einige Zeit, dann widtmete ich meine Aufmerksamkeit seinem Fernsehtisch. Es schien lebendig, aber nicht menschlichlebendig, sondern anders. Er schien sich über feine Wellen mit mir zu unterhalten, ich war sein bester Ansprechpartner. Ich sah ihn an und fühlte mich nun ebenfalls als Möbelstück. Meine Füße klebten auf den Boden fest, meine Arme hingen steif herunter. Bewegungslos. Wir unterhielten uns, der Tisch und ich. (in Gedanken) Er sagte er möge es das er nicht auf dem Rummel ist. Ich sagte das er aufhören sollte über den Rummel zu sprechen, weil ich  Angst hatte das mir die Fratzen von da in den Sinn kommen. Da sagte er das ich selbst so eine Fratze hätte und nur in den Spiegel schauen brauche. Aber ich war ja nicht blöd, ich wusste das ich den Blick in den Spiegel meiden sollte. Der Tisch meinte das ich eh nicht auftstehen könnte, weil jemand meine Füße in en Boden geschraubt hatte. Dieser Satz saß, ich schaute erschrocken auf meine Füße, unter ihnen lief Blut raus. Ich riss meine Augen weiter auf. Das kann nicht sein, niemand macht soetwas, keiner würde meine Füße fest schrauben. Ich suchte nach einer Erklärung. Vielleicht war ich auf einen Frosch getreten und es war sein Blut was an den Seiten heraus floss. (Logisch). Ich starrte meine Füße immernoch panisch an und versuchte sie anzuheben, aber der Tich hatte Recht, es ging nicht. Ich war fest geschraubt.Krampfhaft versuchte ich es. Schei*e. Mein Kumpel saßam anderen Ende des Zimmers, ich konnte ihn nicht um Hilfe bitten, da er selbst ein Möbelstück war. PILZE. Ich habe Pilze gegessen, ich versuchte mich selbst runter zubringen. Und ich konnte meine Füße nun hochheben. Durch meine Füße war keine  Schraube und auf dem Boden lag ein toter Frosch in seiner Blutlarche. Es war a,so wirklich nur der Frosch gewesen. (Klar -.-) 

Plötzlich hatte ich das Gefühl ein Viereck zu sein, ein rotes Viereck und damit spürte ich das die Kommunikation zum Tisch abbrach. Ade. Die rote Viereck-Phase ist nicht weiter erwähnendswert, da ich gefühlte Stunden in Gedanken nur meinen Kanten nachfuhr. Doch als ich bemerkte das ich das bereits eine Ewigkeit tat, beschloss ich auf zustehen, dabei steiß ich fast an die Zimmerdecke, so groß war ich. Ich bügte mich und lief einige Runden durch die Wohnung. Mein Kumpel hatte was ganz verrücktes am Wasserhahn entdeckt. Wasser. Ich gesellte mich zu mir und wir schalteten gemeinsam den Wasserhahn der Badewanne an und aus und an und aus und feierten das ganze dabei übertrieben. Mein Blick richtete sich auf den Duschschlauch, der an der Wand hing. Er wirkte sauer. Er streckte sich mir entgegen und verbog sich abgefahren, immer dichter kam er. Ich glaubte er wollte uns vertreiben, weil das Wasser sein Blut war. Mir kam das Wasser jetzt auch ziemlich schwarz vor. Mein Kumpel störte das nicht. Der Duschschlauch wuchs und schleuderte durch die Gegend, immer mit dem Ziel mich zu treffen, ich wich aus. Mein Kumpel trank nun das schwarze Blut und ich sah das seine Adern unter der Haut schwarz wurden. Der Duschschlauch lachte finster. Mein Kumpel trank weiter. "Hör auf!" Schrie ich ihn mit einer unerwarteten tiefen Stimme an. Er schaute mich an und seine Augen waren auch schon schwarz geworden, seine Zähne ebenfalls und seine Lippe auch. No! "Alter..." Ich hatte nun wirklich keine Lust auf das Szenarium was mir drohte, ich war auf den besten Weg mich in meinem Trip zu verrennen. Mein Kumpel schmiss sich auf den Boden und ich glaub er sagte: "ich bin ein Fisch, ich brauch Blut." Worauf hin ich den Wasserhahn wieder aufdrehte und mit meinen Händen das Wasser auf ihn spritzte. Der Duschschlauch wirbelte immernoch hin und her, sehr bedrohlich. Aber ich hatte Angst das mein Freund stirbt wenn er nicht mit Blut begossen wird, zugleich hatte ich aber auch angst das ich sterbe, wenn ich den Duschschlauch noch weiter wütend mache. Es war eine verzweifelte Situation, ich spritze mehr Blut auf ihn. Er lachte. Ich hatte Panik, meine Augen füllten sich mit Tränen, oder Blut. Ich war mir nicht sicher. Diese Situation war so schlimm. Der Duschkopf wirbelte nun noch gefährlicher umher, ich schmiss mich auf den Boden und krabbelte zur Tür, mein Kumpel lag immer noch neben der Badewanne und lachte. Ich verlies den Raum und weinte in der Bedauerung meinen Freund alleine gelassen zu haben. Es war ganz furchtbar. Ich verbrachte nun einige Zeit auf dem Flur, meine Gedanken kreisten nicht mehr expliziet um den Vorfall mit dem Duschschlauch, sondern um alles Mögliche. Irgendwann kam mein Kumpel aus dem Bad. Ich dachte nur: Endlich war er fertig mir schei*en. (hä?) Daran ihn todgebglaubt zu haben dachte ich in diesem Moment gar nicht mehr, wir chillten uns aufs Sofa und ab jetzt verlief der restliche Trip nur angenehm mit tiefsinnigen Gefühlen, dem Genießen von Musik und Fesstellungen über Dunkelheit und Helligkeit. 

Der Tag danach war fast genauso spannend, da wir einige Spuren in der Wohnung hinterlassen haben, das ganze Bad war überschwemmt, zudem hatte keiner den Wasserhahn ausgestellt. Unsere Freunde die auf dem Rummel gegangen waren, ließen uns wissen wir hätten einiges verpasst. Wobei der eine einen Horrotrip bekommen hat und sie daher den Trip dann doch lieber auf eine Wiese in der Nähe verlegt haben. 

Drei Tage nach dem Trip, bin ich die U-Bahn Treppen herunter gefallen, weil ich volle Kanne von einem Backflah überrascht wurde. Während ich nämlich nichtsahnend die Treppen herunter hüpfte, begann sich die Treppe zu wölben, woraufhin ich einen riesen Schritt machte und stürzte. Sehr unangenehm und schmerzahft. Und gestern musste ich 5 Käsepackungen kaufen, da alle 5 Packungen zu mir eine empotionale Bindung aufgebaut hatten. Mehr Flashbacks sind aber nicht passiert und mein Kopf fühlt sich gut.  Den Trip würde ich nicht unbeding als Horrotrip bezeichnen, trotz dieser furchtbaren Situatuion im Bad. Ich konnte mich ja aber wieder fangen, demnach habe ich echt Glück gehabt. Ich finde das soein Trip viel hefitges auslösen kann und nicht mit leichtsinn aber mit Leichtigkeit durchgezogen werden sollte. Und ich fühle mich nun "kribbelnder". Keine Ahnung ich kann es nicht gut beschreben, aber nach so einem Trip ist mein Leben immer kribbelnder. 

Machs Gut. 

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