Lexikon
Coming down/Runterkommen
Runterkommen beschreibt die Phase der Rauschwirkung, die nach dem Peak (Hoch) folgt. Diese Phase wird oft als negativ und unschön empfunden, da die (erwünschte) Drogenwirkung abklingt und der User in die "Realität" zurückkehrt.
Es können dabei leichte depressive Verstimmungen, negative Gefühle und Gedanken auftreten. Oft wächst in dieser Phase das Bedürfnis, den Rausch durch die weitere, unter Umständen unkontrollierte und exzessive Einnahme von Drogen zu verlängern, wobei die Gefahr besteht, dass der Körper der extremen Belastung auf Dauer nicht standhält.
Der Verlauf des Coming down kann - abhängig von Substanz, Set (innerer Zustand) und Setting (äußeres Umfeld) - zeitlich und in seiner Intensität variieren. Bei manchen Substanzen wird z.B. von einem langsamen und weichen Abklingen der Drogenwirkung berichtet.
Das Coming down ist Teil des zeitlichen Verlaufs einer Rauschwirkung. Er ist abhängig von der konsumierten Substanz, Set und Setting.
Man kann sich den Verlauf wie eine Kurve vorstellen. Mit dem Einsetzen der Wirkung beginnt das Hochkommen (Coming up), dann der Höhepunkt (Peak) und danach folgt das Runterkommen (Coming down). Hält der Rausch konstant über einen längeren Zeitraum auf dem höchsten Level (Peak) an, spricht man von einer Plateauwirkung.
DISCLAIMER
Die Informationen in diesem Text sind keine Anleitung oder Motivierung zum Drogenkonsum! Die hier aufgeführten Substanzen können dem BtMG [Betäubungsmittelgesetz] unterliegen. Dann sind (unerlaubter) Besitz, Erwerb, Handel usw. strafbar! Auch wenn die Stoffe frei verfügbar sind, heißt das nicht, dass ihr Gebrauch risikofrei ist. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Die Drug Scouts übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch irgendeine Art der Nutzung der Informationen dieses Textes entstehen.