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An 43 Jahre, langer Bericht

Ich werde gegen November meine erste Pappe nehmen, liegt alles schon fein hier... Wollte nur mal loswerden, 2 Monate, nachdem ich den Bericht gelesen habe, der erste bei 401-410. Ich habe den Bericht vor nicht allzu langer Zeit, 2 Monate eben, gelesen, ich war überwältigt, diese Dimensionen, wie ein geiles Video Game, realistischer, näher, fetter. Und gleichzeitig beängstigend. Das war schon fast ein ganzes Buch, als hätte man mehrere hunderte von Stunden in einen Fantasy Epos investiert, das Böse geschlagen, die Menschheit gerettet, die Posaunen feiern mich. Und doch störte mich etwas. Und jetzt weiss ich auch, was. "Komisch dass die Atombombe und das LSD fast zugleich erfunden wurden, und es kommt mir vor, dass die Atombombe als Ausdruck der absoluten Kraft uns selber zerstören kann, aber auf der einen Seite das LSD und die Psychedelika der Menschheit die Reife gibt und die Vernunft diese gewaltige Kraft auch zu kontrolieren in ihrer Anwendung." Schon mal überlegt, was so ein Kerl auf LSD mit einer Atombombe macht? Schon Atombombe und LSD in einen Satz zu bringen finde ich lächerlich. Pauschalisierungen gegen Banker (ich bin selber einer, keiner im klassischen Sinn, aber ich bin Banker.) - I ch besitze nicht mal eine Krawatte, geschweige denn Geld für ein Auto. Ich fühle mich nicht angesprochen, ich versuche hier nicht mich zu verteidigen, ich mache auch nur Fachinformatiker... Aber zu behaupten, jeder Banker in der Pleite erschießt sich? Klar gibt es Beispiele, einer in den USA hat sich, seine Schwiegermutter, seine Frau und seine zwei Kinder und zu guter letzt sich erschossen. Was hat das mit Bankern zu tun? Ist doch bei jedem Menschen so. Lass ihn im Luxus leben und nimm es ihn, da wird es immer diese Fälle geben, die sich das Leben nehmen. Vor allem ist der ganze Beitrag ein Loblied an LSD. Auch wenn ich (noch) nicht von Erfahrungen damit prahlen kann, so kann ich es doch, auf Grund von MASSENHAFT Erfahrungsberichten, Albert Hoffmann - LSD, Mein Freund und sonstigem beurteilen. Der ganze Beitrag scheint mir zu ausgeschmückt, zu irreal. Mein Bruder hat schon auf Pilzen die fiesesten Sachen erlebt, über ein halbes Jahr geglaubt er lebe in einer Pfortenwelt zur Hölle und ihm erschien auch einiges irreal, als sei er längst tot. Ich selber habe Pilze aufgenommen, und mich dem Leid der Welt nah gefühlt. Aber dennoch sind Psychedelica irreal, wir sind keine Schamanen, wir werden keine Schamanen. Wir sind immer noch Teil einer Gesellschaft, in der jeder seinen geordneten Platz haben sollte. Nichts gegen Drogen, es bleibt jedem selbst überlassen, was er tut. Der Konsum wird ja nicht ein mal geahndet. Aber LSD ist weiss Gott nichts, was man verherrlichen sollte. Es ist etwas spirituelles, schönes, aber nichts, was einen Menschen besser macht. Es kann, im höchsten Fall, nur das Gegenteil bewirken. So wie die Banker pauschalisiert werden, könnt ich sagen: Jeder ist Teil der Gesellschaft, und Drogenkonsumenten, die behandelt werden müssen, die nicht arbeiten können oder wollen, von Steuergeldern leben, Schamanen eventuell?, machen einfach irgendwas falsch. Da hat das LSD falsch eingeschlagen. Widerum zu sagen, ich möchte kein Teil der Gesellschaft sein, ich möchte keine Sozialhilfe, ich möchte nicht arbeiten müssen, ist einfach idiotisch, leider kenne ich solche Beispiele. Solche Leute wollen doch genauso Schutz vor Angriffen, vor Vergewaltigung und sonstigem. Und im Gegenzug dazu, sollte er seinen Teil leisten, und niemand kann behaupten, das bei permanentem Drogenkonsum noch hinzubekommen. Mein Fazit demnach ist einfach, dass LSD schön sein kann, es aber in KEINEM Fall so gepriesen werden sollte, es ist und bleibt eine Droge, ein Spaß, eine eventualität, aber nichts, was gut ist, was einen besser macht oder was man genommen haben muss.

Substanzen

  • LSD

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