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Abhängigkeit- unentlicher Wunsch nach Le

Wie ist das eigentlich mit der Abhängigkeit bzw. Sucht? Viele, die daran denken "es" mal auszuprobieren, oder "es" schon ein paar mal "ausprobiert" haben, denken sie würden alles im Griff haben. Aber mal ganz ehrlich, es gibt ja nun genug Ersatzstoffe, wie Methadon, Kodein etc., die einem helfen den körperlichen Entzug kaum zu spüren. Dann ist es doch eigentlich ganz leicht aufzuhören? Aber wieso hört dann keiner einfach auf, sondern gibt sein letztes Geld und prostituierrt sich dann lieber, oder zieht es erst mal vor zu stehlen? Es stört doch sicherlich viele seine Familie und Freunde zu belügen, oder sie zu verlieren.- Da könnte man ja einfach aufhören. Den Affen bekommt man ja durch die oben genannten Ersatzstoffe kaum mit. Aber wie angedeutet, so einfach ist es eben doch nicht! Denn das eigentliche Problem ist ja die Psyche, so gut wie man sich durch die Droge psychisch fühlt, umso schlechter geht es einem ohne sie! Und das ist auch der Grund, warum es nur 5% schaffen wirklich davon los zu kommen. Und nahezu 90% beim "mal ausprobieren" abhängig werden- das Gefühl was einem die Droge schenkt. Heroin ist nämlich im Gegensatz zu anderen Drogen kein Stimmungsmacher in dem Sinne, wie es einem Gras, Kokain oder andere Drogen vermitteln. Heroin lässt einen die Dinge einfacher ertragen, man fühlt sich einfach wohl, selbstbewusst, kein Hunger, keine Kälte, keine Wärme-keine Probleme- nichts worüber man sich Sorgen machen muss, Niemand vor dem man sich fürchten müsste!- Tja das ist die Tücke der Droge, sie vermittelt einem nicht das Gefühl auf Droge zu sein, sondern lässt einen sich einfach gut und unantastbar fühlen. So lässt es sich auch ganz leicht in den Alltag einbauen, dieses Gefühl-die Droge. Alles klappt einfach besser, man geht ohne Emotionen an die Sache ran, Lernen, Fenster putzen- alles kein Problem, die Lust und Unlust des täglichen Alltags verschwindet - man führt alle seine Aufgaben wie ein Roboter aus. Nur wenn die Batterie alle ist, muss man sie eben aufladen-koste es, was es wolle! Was für ein Wunder ist es dann, dass man, wenn man vom "Roboter" wieder "Mensch" werden will, die Emotionen, das menschliche Leben mit all den Gefühlen, die einem ewig genommen wurden, die nun doppelt und dreifach in einem wieder auftauchen, wie ein Baby neu erfahren und nicht ertragen kann? Umso länger diese Gefühle nicht da waren, umso schwieriger ist es, sie als "normaler, erwachsener" Mensch wieder neu kennen zu lernen! Verletzlich zu sein, Sorgen zu haben...?- Das ist einfach zu viel- man kann (wie nach dem Entzug gefühlt wird)in der Welt, im Leben einfach nicht mehr bestehen, dann lieber alles Geld der Welt für den langsamen Zerfall zahlen/auftreiben,als sich gleich aufzugeben und sich direkt umzubringen! - So kann man den "Rückfall", die Einnahme von Heroin mit dem unentlichem Wunsch nach Leben vergleichen, alles zu geben/zu tun um die Welt zu ertragen und zu leben um auf ihr zu bestehen, sei es wie ein Roboter. Lieber ein lebender Roboter als ein toter Mensch!

Substanzen

  • Heroin

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