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Alkohol ist eine Droge wie jede andere a

Ich habe erst mit 16/17 angefangen Alkohol zu konsumieren. So wie ich das mitbekommen habe, bin ich damit ein ziemlicher Einzelfall, da viele in diesem Alter schon teilweise soviel getrunken haben, dass sie sich an manche Abende nicht mehr erinnern. Angefangen hat das bei mir mit ein, zwei Flaschen Bier, dann kamen Getränke mit 10-20% dazu, und inzwischen trinke ich auch hochprozentigeres. Aber ich sehe den Alkohol als eine Droge an, die genauso zu behandeln ist wie andere Drogen auch. Anfangs habe ich halt experimentiert, ohne zu wissen wie das ganze überhaupt wirkt. Inzwischen (dabei bin ich erst 19), konsumiere ich Alkohol genauso wie andere Drogen nur noch bewusst. Das bedeutet erst einmal, dass ich möglichst nicht spontan trinke. Mal ein Bier, oder einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinke ich schon spontan, aber wenn ich vorhabe mich soweit zu betrinken, dass ich die typischen Effekte bemerke, dann plane ich den Tag, und bereite alles genau vor. Sollte ich mich an dem Tag wider Erwarten nicht gut, oder sogar schlecht, deprimiert etc. fühlen, lasse ich es Alkohol zu trinken. Ansonsten freue ich mich somit schon im Vorfeld auf den Konsum. Ich lege nicht genau fest wieviel ich trinken werde, aber ich schaue während des Konsums immer auf meine Wahrnehmung, und höre unverzüglich auf zu trinken, wenn ich meine die richtige Menge getrunken zu haben. Ich habe noch nie soviel getrunken, dass ich das Bewusstsein verloren habe, oder dass ich mich am nächsten Tag nicht mehr an den vorherigen Abend erinnern konnte. Bis auf die Motorik konnte ich mich eigentlich immer noch sehr gut kontrollieren. Und trotzdem bin ich der Meinung, schon den einen oder anderen guten Rausch erlebt zu haben. Auch versuche ich möglichst viel Zeit zwischen einem Rausch und dem nächsten zu lassen. Derzeit betrinke ich mich so meistens höchstens einmal im Monat, wenn noch weniger um so besser. Bisher ist der Alkohol-Konsum etwas besonderes für mich, und so soll es nach Möglichkeit auch bleiben, und deshalb hoffe ich, einer möglichen Sucht durch die längeren Pausen möglichst gut aus dem Weg zu gehen. Ich würde es gut finden wenn auch mehr Jugendliche in meinem Alter (und natürlich auch ältere, oder gar jüngere) den Alkohol bewusster konsumieren würden als es bisher der Fall ist. Es muss doch nicht sein, dass man sich so stark betrinkt, dass man am Ende im Krankenhaus landet. Vorallem sollte man keinen Alkohol trinken wenn es einem schlecht geht, um seine Stimmung zu verbessern. Das führt in vielen Fällen zur Sucht, und eine Sucht ist niemals erstrebenswert, da es das Leben nur noch mehr beeinträchtigt, und noch mehr verschlimmert als es ohne die Nutzung der Drogen ohnehin schon war. Doch leider wird der Alkohol in unserer Gesellschaft wesentlich harmloser betrachtet als andere Drogen. Man sollte den Alkohol nicht etwa verbieten, ich bin eher für die Legalisierung von anderen Drogen, aber man sollte den Alkohol auf die selbe Stufe stellen wie andere Drogen, und den Kindern und Jugendlichen einen bewussteren Umgang mit dieser Droge beibringen. Ich selbst kann da zwar nur einen geringen Teil zu beitragen, aber dennoch versuche ich in meinem Bekanntenkreis die Leute von den Gefahren, und somit von einem bewussterem Ungang mit der Droge Alkohol zu überzeugen. Und selbst wenn dies nur ein Mensch liest, der sich auf meinen Beitrag hin Gedanken zu seinem Alkohol Konsum stellt, habe ich immerhin ein klein wenig erreicht. Also: Von mir aus nutzt den Alkohol, aber nutzt ihn weise, und missbraucht ihn nicht.

Substanzen

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