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Angehörige

Hallo Ich schreibe hier als Angehörige und erzähle von meinen Erfahrungen

Mein Lebensgefährte (46) konsumiert seit 1 1/2 Jahren Speed oder Kokain genau kann ich es nicht sagen da ich mich nicht so auskenne...

Er ist beruflich sehr eingespannt ,und arbeitet mit ziemlich jungen Kollegen...

Ich weiß nicht wie es anderen Angehörigen geht ,aber ich habe sehr schnell gemerkt ,daß er sich verändert konnte aber nicht genau begreifen warum...Er war sehr launisch ,hat viel geschlafen,ungeduldig,und zum Teil Gefühlskalt ...Im Mai habe ich dann rausgefunden woher die ganze Veränderung...Noch dazu ist seine Nase immer zu ,er röchelt Nachts durch den Mund und macht das einschlafen für mich zur Qual...

Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht ,den wir haben auch ein Kind 7 jahre...Ich bin zur Drogenberatung um mich beraten zu lassen und er ist förmlich ausgepflippt .....Ich kann mich kaum mehr auf ihn verlassen ,und die Droge mitsammt Arbeitskollegen sind wichtiger als die Familie...So wichtig das wir dieses Jahr nur 1 Woche Urlaub zusammen haben...Den bei der Arbeit kommt man leichter zur Droge ....Das ganze Jahr hat er nur 2 Wochen Urlaub gehabt ,den Rest hat er sich auszahlen lassen..

Nun bin ich schon soweit das mein Körper rebelliert ,Herzrasen ,Angstzustände ,Schwindel ...Deshalb habe ich mich entschlossen mit meinem Kind auszuziehen ...Den so kann man nicht mit jemanden zusammenleben (so groß auch die Liebe sein mag)ich muß auf mich und auf mein Kind achten...

Deshalb nemmt nicht jede Droge auf die leichte Schulter (auch Alkohol )es kann im Leben sehr viel zerstören..Ich stehe vor den Trümmern meiner Beziehung und das nur weil er vor 1 1/2 Jahren die Arbeit gewechselt hat und meinte mit den Jüngeren mithalten zu müssen...

Substanzen

  • Eltern / Angehörige
  • Kokain

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Kommentare

Kommentar von Lisa |

Konsequent

Hallo,

du hast dich richtig entschieden, ihr habt ein gemeinsames Kind, dass Drogenfrei aufwachsen muss!.Es ist vielleicht auch ein Schock für deinen Lebensgefährten und lässt sich helfen. Deine gesundheitlichen Beschwerden sind ernstzunehmende Zeichen,die dein Lebensgefährte nicht wahrnimmt/wahrnehmen kann durch seine Sucht.  

Alles Gute dür Dich und dein Kind! achtet auf euch! deine Hilfe will/kann er in seiner Sucht nicht annehmen, weil er sich der Gefahr der Drogen nicht bewusst ist.

Lisa

Kommentar von Gast |

Gib ihn nicht auf

Klingt für mich eher nach Amphetamin was Dein Ex-Lebensgefährte da nimmt. Allerdings weiß ich nicht ob das wirklich die richtige Entscheidung war ihn in dieser schweren Lage allein zu lassen. Nun besteht natürlich die Gefahr dass er komplett abrutscht. Wenn er damit aufhört und Dich um eine zweite Chance bittet solltest Du ihm die denke ich geben. Auch im Sinne Eures gemeinsamen

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