Hier kannst Du uns erreichen:

Telefon:


Bürotelefon:

0341 - 211 20 22
Di: 9 - 15 Uhr / Do: 13 - 18 Uhr
Hier keine Telefonberatung!

Drogentelefon:
0341 - 211 22 10
Do: 14 - 18 Uhr
Telefonberatung nur hier!

E-Mail:


Büro allgemein:
drugscouts@drugscouts.de



Projektleitung:

projektleitung@drugscouts.de

Adresse:


Drug Scouts:
Demmeringstr. 32, 04177 Leipzig



Öffnungszeiten:
Di: 09 - 15 Uhr / Do: 13 - 18 Uhr

Das erste Mal Pep

Ich saß bei einer Freundin zu Hause und eigentlich wollten wir bloß ein bisschen Gras haben, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Allerdings mussten wir noch bis 10 warten und es war erst 7. Was tun in den drei Stunden?

Die Freundin, bei der ich war, S., erinnerte mich an das Pep, das wir uns vor einer Woche geholt hatten (ich wollte es auf jeden Fall mal ausprobiert haben, aber irgendwie ist das bis zu dem Abend in Vergessenheit geraten; S. hatte schon Erfahrung damit) und fragte mich, ob ich es heute mal versuchen wolle.

Zuerst hatte ich ein wenig Angst, weil ich nicht wusste, was mich erwartete. Mit etwas mulmigen Gefühl ließ ich mir ein Bömbchen basteln und schluckte es auch schnell runter.

Dann gingen wir rüber zu unserer Nachbarin J.; die hatte Besuch von 5 weiteren Freunden. Sie warteten ebenfalls auf's Gras. Als wir rüberkamen, waren sie gerade dabei ein Spiel zu spielen. Nachdem sie ihre Runde beendet hatten, fing sich das gute Zeug an bemerkbar zu machen. Ich fing an mit grenzenloser Begeisterung an den Spielfiguren rumzuspielen (die konnte man so hoch und runter drücken).

Kurze Zeit später gingen wir wieder rüber. Die anderen kamen mit und es dauerte auch nicht lange, da wurde die Musik aufgedreht, ich fing an zu tanzen und das Gras war da.

Ich rauchte ein paar Köpfe und ließ mich von der Musik bewegen. Alles an mir war WACH. Ich konnte scheinbar ewig rumspringen und hüpfen und tanzen, ohne Erschöpfung zu verspüren. S. fing an die Wohnung wie eine Verrückte zu saugen. Es war schon 2 Uhr nachts.

Mein Bewegungsdrang legte sich etwas, nachdem ich noch ein paar Köpfe geraucht hatte und die ein oder andere Tüte die Runde gemacht hatte.

Wir hatten alle unglaublichen Redebedarf und schrien uns gegenseitig an, weil wir uns bei der Lautstärke gegenseitig nicht mehr verstehen konnten. Wenn wir die Musik nicht mehr hörten, stellten wir sie lauter. Verstanden wir uns gegenseitig nicht mehr, brüllten wir gegen die Musik an; woraufhin wir die Musik einfach noch lauter drehten.

Irgendwann gingen die anderen und ich war mit S. alleine, was mir ganz lieb war. Ich hatte das Gefühl, das Klopapier, das wir benutzt hatten, um die Bombe zu bauen, würde sich in meinem Bauch aufblähen und stauen, wodurch mir leicht übel war. Nachdem S. mir sagte, dass das normal sei, störte es mich aber nicht weiter und ich ließ meine Gedanken etwas schweifen. Ich dachte an Marie Amjad, die gute Frau von Mitten im Leben, die eine so große Leidenschaft für's Essen hatte, dass sie hin und wieder auch mal Klopapier aß. Das löste einen ziemlich harten Lachanfall aus.

Mir fiel auf, wie laut die Musik eigentlich war, und stellte sie leiser. Legte mich vor den Fernseher und konnte die Schallwellen fühlen, wie sie über mich hinwegglitten. Das war ein unglaubliches Gefühl!

So gegen halb 8 legten wir uns schlafen... und schliefen bis viertel nach 8.

Als wir aufstanden, merkte ich, dass es mir nun gar nicht mehr so gut ging, aber ich rauchte noch ein wenig und versuchte zu entspannen.

Nur kam ich auf die Idee einen Schokololli zu essen und als ich auf die Schokolade biss, tat mein Gaumen so weh, als hätte ich mir den Stab vom Lolli in den Gaumen gerammt.

Den Rest des Tages überstand ich aber gut. Ich ging hierhin und dorthin, schwebte noch ein bisschen in den Erinnerungen der Nacht. Abends konnte ich prima schlafen und am nächsten Tag fühlte ich mich so wie jeden anderen Tag in meinem Leben auch, nur dass ich um eine sehr, sehr schöne Erfahrung reicher war.

Substanzen

  • Cannabis
  • Speed [Amphetamin]

Zurück

Kommentare

Kommentar von bblast |

amphe und meth

Hallo! Ich bin 33 Jahre alt und Feier seit 1997 mit Chemie.ich bin mittlerweile seit Ca 5 Jahren speedsuchtig und schaffe Es nicht das zeug aus dem arsch zu lassen. Diese verherrlichenden berichte hier von 16 jährigen kidz sind echt erschreckend! Wisst ihr was ihr euch antut? Herzpatient mit 25 Sage Ich nur! Habe auch alles probiert und war ein Jahr h süchtig so um 2000 rum bis ich einen Freund verloren habe! Jedoch das feiern ging weiter! Es hat den Alltag aufgefressen und ich rauche und trinke dazu Unmengen! Lasst den scheiss!Finger weg! Die Sucht ist sehr stark und schwerer zu überwinden als körperliche Sucht! Ich hoffe ich kann wenigstens einen dazu bringen es nicht zu probieren nur weil die scheinwelt lockt! Fuck drugs!!

Kommentar von MPseudonymH |

Kommentar

Und das ist bei vielen Drogen so, besonders die euphorisch wirkenden werden anfangs als besonders reizvoll empfunden, ist es dann auch noch ein geprüftes Medikament, na umso bess

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 3 und 5.