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Diktator meiner Gedanken

in diesen Einleitungssachen bin ich leider gar nicht gut :) bei mir begann alles damit, dass ich mir mit 11 einen 16-jährigen Freund zulegte (die Beziehung hielt über drei Jahre). Dieser Mann hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen und ich hätte alles für ihn getan. Leider hat er gekifft wie ein Bagger und ich mit meinen süßen 12, 13 verstand einfach nicht, was ihn daran so faszinierte, mehr faszinierte als ich. Ich fühlte mich beschissen, hatte aber einen großen Hass auf Kiffen, nahm mir vor, es niemals zu tun. Nun ja, ich lernte dann auch mit der Zeit seine Freunde kennen, unter anderem auch seinen Dealer. Ich fand diesen Typen sofort total cool und alles. Irgendwann bekam ich dann mit, dass er so ziemlich mit allem gedealt hat. Irgendwann hat er mir eine Line angeboten und ich, jung, naiv und frustriert von meinem Freund, habe ja gesagt. Ich bin sofort darauf angesprungen und dachte mir: was soll schon sooooo tragisch daran sein. Dachte ich. Nach kaum 3 Monaten war ich mehr bei diesem Typen als bei meinem Freund und die Sache mit dem Geld wurde ein Ding der Unmöglichkeit. Also habe ich ihm kleine Gefallen getan, die mir einen geldlosen Konsum erlaubten. weiter wird darauf nicht eingegangen. Zu dem Zeitpunkt hatte mich das Cola-Männchen schon fest im Griff. Ich muss dazu sagen, ich habe Borderline und hätte daher von vornherein die Finger davon lassen sollen, aber wie man so schön sagt - später ist man immer klüger. Meinem Freund fiel das erstmal gar nicht auf, da er eh meißtens nur druff in der Ecke hing. Naja, irgendwann fiel es ihm dann doch auf. Was folgte, waren Heularien seinerseits, weil er sich die Schuld gab und die inständigen Bitten, doch aufzuhören. Im Gegenzug weigerte er sich aber, mit dem Kiffen aufzuhören. Irgendwann war es mir zuviel, wir trennten uns, ich konnte nicht ohne ihn, wir kamen wieder zusammen. Das ging so knapp anderthalb Jahre - dann war ich am Ende. körperlich und psychisch. Im Dezember 2006 habe ich mich entgültig von ihm getrennt. Anfang 2007 fehlgeschlagener Suizidversuch. beim folgenden Aufenthalt in der Klapse merkten die Ärzte natürlich, wie am Arsch ich war. vollkommen am Ende, erzählte ich es ihnen. Sie waren total super, haben mir direkt einen Therapieplatz besorgt, meine Eltern informiert und so weiter.Seit 3 Jahren nichts mehr gezogen, aber ich bin ein Mensch, der bei Problemen Verdrängung sucht. Seit knapp anderthalb Jahren kiffe ich jetzt. Auch da wird es happig, wenn ich es lassen soll, aber definitiv zu schaffen. viel Stress mit meinem momentanen Freund und in letzter Zeit beherrscht das Männchen doch wieder meine Gedanken. ich weiß nicht, ob und wie lange ich dem noch widerstehen kann. weiß irgendwer, ob es irgendwann besser wird?

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  • Kokain

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