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Hallo zusa...

Hallo zusammen, erstmal an ich checks nicht: Darauf kann man nur eines antworten: Jeder findet seine Droge! Ich finde es immer ziemlich affig als Konsument anderen Konsumenten zu sagen, daß das was sie nehmen, besser, oder weniger gefährlich als das, was andere zu sich nehmen. Aber, da auch ich meine Erfahrungen sammeln musste, weiss ich, dass sowas auch mal aus meinem Mund purzelte. Heute weiss ich, dass es für jedes auch nur kleinste Bedürnis ein Mittelchen gibt. Und kiffen ist für manch einen, wie z.B mich ein echtes Risiko, weil ich da echt todesängste bekomme und eine gaaanz merkwürdige psychische Veränderung durch lebe. Durch Ratschläge wie deinen bin ich an das gesamte (fast) Reportoir ran gekommeen, es gab immer jemanden, der erzählte,"ach nimm mal das und das, das hilft mir super". Allerdings wirken die Substanzen doch bei jedem Bedürfnis unterschiedlich. Früher hätte ich gesagt, ich würde doch niemals unter der Woche was nehmen, 1 Jahr später war ich eine von denen, zu denen ich nie gehören wollte. Naja. Süchtig eben. Nachdem ich nun erfolgreich entzogen habe bin ich absolut der festen Überzeugung, dass man das Leben wirklich nur "klar" richtig geniessen kann, es hat zwar lange gedauert, bis nach dem körperlichen Entzug auch der Alltag wieder in normalen Bahnen aufbereitet war (ca. 2 Jahre), aber wenn man von einer Droge (oder MEDIKAMENT) zum nächsten umsteigt, wird man nie lernen, wie man sich selbst empfindet. Man stellt sich die Frage, wie man das alles bloss aushalten soll, das ganze verschissene Leben....Aber irgendwann kommt der Tag, wo man dankbar dafür wird, dass man endlich nicht mehr wegen irgendwelcher Substanzen irgendwelche Sachen veranstalten muss. Du hast die Freiheit, dich zu entscheiden, dass du nichts mehr nehmen möchtest. An was ich früher immer alles denken musste, bevor ich das Haus verlassen habe, dass ich auch ja für jeden Fall das Richtige dabei habe...das war echt tierisch nervenaufreibend. Und wenn ich zurück denke, war der Einstieg bei mir, als ich nicht mehr des Feiern wegens ausgegange bin, sondern weil ich Lust hatte woanders zu sein, ich wollte all diese "normalen" abturnergefühle einfach nicht mehr haben. So in etwa klangen meine Ausreden, 3 Jahre später sass ich mittendrin. Und um ehrlich zu sein, diesen unangenehmen Gefühlen muss man sich stellen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, es sei denn du beendest dein Leben. Der Nachteil nur an jedem Tag, den man weiter konsumiert, ist, dass man sich seiner Umwelt/Mitmenschen/schlechte Erinnerungen gegenüber so schlecht fühlt, dass man nur noch konsumieren kann. Das nimmt kein Ende, man kann sich selber irgendwann nicht mehr dagegen entscheiden, das ist dann echt uncool. Vergessen sind all die schönen Momente mit der Droge, sie hat dich hinters Licht geführt, hat dir was vorgegaukelt, was sie gar nicht halten kann. Nun zu Benzoes: Frage, warum werden so viele leute die wohl nehmen, weil die ballern!!! Sei froh, dass es bei dir nicht so ist und ich würde dir raten, es dabei zu belassen. Man muss nicht immer alles auf Biegen und Brechen ausprobieren. Ich habe die damals immer so "nebenbei" genommen und als ich entgiftet habe von GHB haben die Dinger ihr wahres Gesicht gezeigt....Da war die 1. Entgiftung vom GhB noch harmlos. Mich würde interessieren, wie andere Leute den Entzug von Benzos empfunden haben, ich hatte schrecklihces Muskelzucken in den Augenlidern und absurde Gedanken, angstzustände, Panik, derbste Depressionen und und und. Als Gruß möchte ich jeden dazu ermuntern es mal ohne Drogen zu probieren, denn eigentlich ist das Leben viel zu schön, als dass man es versucht weg zu wischen...

Substanzen

  • Benzodiazepine

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