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Hat jemand mit Erfahrungen MPU wg. MDMA und einem ADS/ADHS Medikament

Liebes Forum,

ich hoffe es gibt jemanden der mir hier seinen Erfahrungsbericht weitergeben kann. Ich versuche mich kurz zu fassen.

Ich bin mittlerweile richtig verzweifelt weil man mir keine guten Prognosen gibt, meinen Führerschein wiederzubekommen. 

Bei mir wurde vor langem ein ADS diagnostiziert und ich nehme ein Amphetamin nun schon recht lang. Ich habe wirklich überhaupt keine Suchtneigung was Drogen/Medikamente betrifft. Ich kiffe nicht, Alkohol interessiert mich auch nicht so sehr. Dieses Präparat will ich eigentlich auch nicht nehmen. Gelegentlich gab es aber kleine MDMA Ausflüge, die waren sporadisch. Ich habe  einen sehr anstrengenden Job, da kann ich mir Ausfälle sowieso nicht leisten.

Jedenfalls gab es ne Routineverkehrskontrolle, MDMA und Amphetamin im Blut. Ich bin ca 36h nach dem kleinen Urlaub angehalten worden. Ich war ausgeschlafen aber es war eben nachweisbar. Eine satte Strafe völlig berechtigt. Ehrlich gesagt wusste ich damals nicht, dass man bei Erstauffälligkeit dermaßen hart bestraft wird. Dieser anhaltende Spießrutenlauf hat mich mittlerweile wirklich bitter gemacht. Es wäre mir alles egal aber ich brauche meinen FS wieder, mein Job verlangt ein FS.Und ohne Medis auch kein Job. Ich bin schachmatt. 

Jetzt habe ich ein riesen Problem. Mit dem Medikament und der Drogenfahrt gelte ich als süchtig und nicht verantwortungsbewußt. Das Drogenscreenig wird immer positiv ausfallen. Zwar hat mein Arzt mir ein ausführliches Attest geschrieben aber die Gutachter dieser Lande vertreten die Meinung, dass Ärzte recht laissez faire unterwegs sind und sich ja mittlerweile jeder alles holen kann. Mehrere MPU Berater meinten, dass ich mit der Problematik keine MPU bestehen werde. Man meint ich solle das Medikament doch einfach absetzen. Sagt man das auch zu Herzkranken oder Diabetikern? Ich bin sprachlos damit zerrt man mir meine ganze Lebensgrundlage (Arbeit, friedfertige Beziehungen, keine Depris, verantwortungsbewußt etc.) weg. Man hat eine Ordnungswidrigkeit begangen, von der Polizei  wird das auch so geahndet. Aber diese MPU Gutachter sind derartig anmaßend,vernichtend und behandeln mich als wäre ich ein Straftäter und Drogensüchtiger. Sie sehen trotz der wissenschaflichen Forschungen nicht ein, dass das Medikament zwar unter das BTM fällt, dieses aber eine völlig andere Wirkung auf einen ADSler hat. 

Gibt es hier jemanden der die gleiche mißliche Situation hatte aber seinen Führerschein trotzdem wiederbekommen hat? Es muss doch einen Weg aus dieser Stigmatisierung geben. Ich habe einen Fehler begangen, aber mich jetzt auszuschließen kann nicht der Weg sein. 

Substanzen

  • Drogen und Straßenverkehr

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Kommentare

Kommentar von Gast |

Vielleicht versuchst du dir

Vielleicht versuchst du dir ein zusätliches Attest bei einem spezialisierten Psychiater zu besorgen. 

Kommentar von Tobias |

Ich selbst: erwachsen, ADHS

Ich selbst: erwachsen, ADHS-Diagnose, medikamentiert. Musste noch nie nen Drogentest absolvieren. Natürlich fahre ich regelmäßig Auto etc.

Meine Meinung bisher dazu: Bekommst Du AD(H)S-Medis verschrieben, sollen diese auch deine Fahreignung verbessern. Nur Amphe positiv getestet zu werden sollte kein Problem sein. Wer Anderes erlebt hat, bitte hier berichten!

Zu deinem Fall:
Dein Mischkonsum hat dir hier eben sprichwörtlich "das Genick gebrochen". meiner Meinung nach keine Chance, den FS-Entzug an dieser Stelle als rechtswidrig darzustellen etc...


Eine Drogenabhängigkeit, ein regelmäßiger Konsum oder auch nur ein gelegentlicher Konsum muss nicht nachgewiesen werden, um die Fahrerlaubnis entziehen zu können. Es k

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