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Leben in Wirklichkeit und Parallelwelt

Nach dem Abschluss meiner Mittelstufe brach ich mit meinem alten Freundeskreis, ich kam auf eine neue Schlue auf der ich zunächst für eineige Monate in eine "Kiffer"-Clique eingebunden war. Wir verbrachten jeden Nachmittag mit einem Joint bis es uns irgengendwann einfach zu viel wurde. Auch der Kontakt brach nich allzulange danach ab. Ich verbrachte mehr Zeit mit meinem jetzigen Freund, der damals noch mein bester Freund war. Es entstand eine Clique die mir wohl von allen am besten tat. Wir gingen oft Feiern in Discos, jedoch war nur Alkohol, und der in Maßen, unser Partybegleiter.

Alle diese Leute mit denen ich ab da an unterwegs war hatten eine negative Stellung Drogen gegenüber, haben maximal einmal vllt. gekifft, aber mehr auch nicht. Sie kannten meine Vergangenheit, fanden es nie gut, aber es war ihnen auch egal. Irgendwann baute ich eine Freundschaft zu einer Klassenkameradin S. auf. Wir verstanden uns gut. Als sie mir eines Tages im Bus von E erzählte wurde meine Neugier geweckt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt einmal konsumiert und war zu tiefst beeindruckt. Da es mir immer schwer fiel zu solchen Dingen Nein zu sagen, beschloss ich letztendlich es doch auszuprobieren. Einmal dachte ich mir schade ja wohl nicht.

So trafen wir uns am 20.5.13 in D. und verbrachten einen langen und unbeschreiblich guten druffen Tag. Es gefiel uns so gut, dass es wie abzusehen nicht bei dem einen mal blieb. Ab da an konsumierte ich immer mal wieder an passenden Anlässen wie Partys DiscoNächten und Hauspartys. Mein Freundeskreis ist der gleiche geblieben und um mich rum wussten die meißten, dass ich konsumiere, gut fand es jedoch keiner. Ich bekam mein Zeug immer von S. die stets in der Szene integriert war und wir wickelten unsere Geschäfte meißt in der Schule. Zusammen nahmen wir jedoch kaum noch. 

Als ich nach 3 Monaten ca. mit meinem besten Freund zusammenkam wollte ich das erste Mal aufhören zu konsumieren. Er verabscheut Drogen über alles und sprach mir immer wieder ins Gewissen, was jedoch nur dazu führte das ich begann heimlich zu nehmen. Die Abstände zwischen den Einnahmen verringerten sich von 3 Monaten auf 3 Wochen, von 3 Wochen auf eine, bis hin zu einigen Tagen. Das Gefühl  war schon lange nichtmehr das selbe, ich begann aus Gewohnheit und einfach um das gewisse Gefühl der Entspannung zu haben zu nehmen. Als ich ihm vor nun 3 Wochen gestanden habe das ich immernoch konsumiere und zwar sehr oft und viel reagierte er geshockt und bestürzt.

Trotzdem versprach er mir mir meine unzähligen Lügen zu verzeihen und mir zu helfen aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Seid ich ihm versprochen habe nichmehr E zu nehmen habe ich noch 2 weitere Male konsumiert. Und habe schon wieder bestellt. Es fällt mir so unglaublich schwer davon weg zu kommen. Meine Beziehung ist mir heute schon dem Konsum untergeordnet. Obwohl  es nie einen Grund gab für die Einnahme ist das Aufhören unglaublich schwer geworden für mich. Meine morgendliche Motivation aufzustehen ist der Gedanke an die nächste Bestellung. Gute Laune habe ich meißtens einige Tage bevor ich das nächste mal nehmen werde. Jeder zweite Gedanke gilt dieser Droge die meinen Charakter auffrisst.

Ich merke selber wie ich mich immer mehr verändere und ich bin so neidisch auf Menschen deren Kopf noch so frei ist. Ich frage mich oft, woran andere in der Zeit denken in der ich an E denke. Ich weiß gar nicht womit ich meinen Kopf wohl sonst füllen sollte. Ich habe es geschickt geschafft mir ein Doppelleben aufzubauen.  Ich führe das Leben des Mädchens das schon mit 16 fast den Führerschein in der Tasche hat, fleißig Ferienjobs macht und trotzdem gut durch die Schule durchkommt, einen tollen Freund und einen guten Freundeskreis hat und eine super Beziehung zu der Familie hat.

Auf der anderen Seite führe ich das Leben, das nur den Spaß durch den Konsum durch Drogen kennt. Und in diesen Momenten die Wirklichkeit hinter sich lässt und alles vergisst und das Umfeld vernachlässigt. In der letzten Zeit merke ich jedoch wie mein zweites Ich in meinem Kopf beginnt überhand zu gewinnen. Eine Gleichgültigkeit macht sich in mir Breit, bei der ich Angst habe, dass hieran auch mein wirkliches Leben zerbricht.

Ich werde mein letztes Teil in 16 Tagen nehmen, danach wird das der endgültige Schluss sein. Ich habe Angst davor. Angst jegliche Motivation und den Übersprung auf ein normales Leben zu verpassen. Ich wünsche mir eine gute Zukunft, trotzdem holt mich die verantwortungslose Gegenwart meiner selbst immer wieder ein. Ich habe mir trotzdem meinen Schlusstag jetzt fest vorgenommen und bin zumindest etwas optimistisch mithilfe meines Freundes und meines Freundeskreises dem hier zu entkommen.

Mein Resüme hierraus ist ganz klar, dass man immer aufpassen sollte welche Rolle man den Drogen in seinem eigenen Leben den Drogen zuteil macht, und ob es wirklich das ist, was man will. Ich freue mich jetz jedoch sehr auf mein Leben ohne diesen nicht allzuguten Begleiter und rate Anderen, die sich vielleicht jetz an dem Punkt wie ich vor 300 Tagen befinden davon ab, überhaupt damit anzufangen, am Ende bezahlt man umso mehr dafür, wie den eigentlichen Preis.

Substanzen

  • Abhängigkeit / Sucht
  • Ecstasy / MDMA

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