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mein sohn

mein sohn mark hat mit 18 jahren mit heroin angefangen. erst durch die nase. dann nach einem jahr hat er es gedrückt. wie viele, hat er nicht nur heroin genommen, sondern so fast alles was er bekommen konnte. ich merkte natürlich das etwas mit meinem sohn nicht stimmte. ich sprach in öfters darauf an. ja und irgendwann, nach dem er wohl entzugserscheinungen in der nacht hatte, und völlig verschwitzt in der küche stand, hat er es mir dann gesagt. er war wohl schon zu tief drin. egal was wir alles probiert haben, nichts hatte erfolg. er wollte auch davon weg. auf seiner glasplatte, seines wohnzimmertisches hat er geschrieben, "bitte lieber gott, hilf mir, ich will das nicht mehr". ich sehe ihn immer noch vor mir, wie er mich mit so hilflosen augen anschaut. ich bin von pontius bis pilatus gerannt. habe hilfe gesucht und keine bekommen. weil sie eltern von abhängigen, na ja nicht gerade unbefangen gegenübertreten. nach dem motto," was war denn da wohl in der familie. die erste beratung hat mir gesagt ich soll ihn mal auf die schnautze fallen lassen. wenn er tief genug drin ist, dann erst wird er bereit sein was zu ändern. ja, und ich fragte, "was ist, wenn mein sohn das nicht überlebt?" ich bekam nur ein schulterzucken. ich, als mutter konnte das so nicht hinnehmen. habe mir dann selbst viel literatur gekauft. ja darin las ich dann auch das es nur 6 prozent der abhängigen überleben. da habe ich mich gefragt ob mein junge zu den 6 oder den 94 prozent gehören. ich hatte jede sekunde, die er nicht bei mir war, angst. angst das ihm was passiert. alles reden, 3 mal entzug, krankenhausaufenthalte. das weinen seiner schwester. meine liebe. nichts hat ihm helfen können. an seinem letzten tag habe ich ihn noch gesehen. er war verletzt am bein, eine große schnittwunde. ein dealer hatte es ihm zugefügt. es ist die reinste hölle sein kind so zu sehen und nichts machen zu können. es hat mich ein stück sterben lassen. ich wollte ihn nur festhalten und beschützen. diesen mageren, geschundenen körper. meinen erstgeborenen sohn. die reinste hölle für eltern. mein mann sah ihn dann noch nach mir und er sagte zu ihm, "morgen gehe ich in therapie, sag der mama ich liebe sie so sehr und ich mache alles wieder gut". ja, konnte er nicht mehr. er starb in der nacht mit 22 jahren, an atemlähmung. bitte bitte tut es euch und euren eltern nicht an. ihr seid vielleicht irgendwann nicht mehr da. aber eure eltern und geschwister, sie müssen damit leben. das sie ein geliebtes kind verloren haben. das ist sehr sehr schwer. für meinen geliebten sohn mark

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