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(M)eine Geschichte

Hi zusammen. Zuerst vielleicht kurz zu mir: ich bin 17 Jahre alt und habe im Bereich Drogen schon einige Erfahrungen gemacht, die ich hier nun niederschreiben möchte. Ich denke der Bericht wird etwas länger, aber möglicherweise kann jemand ja einen Nutzen daraus ziehen.

Alles hat angefangen als ich auf dem Gymnasium war. Mit etwa 13 Jahren habe ich angefangen zu rauchen, kurz darauf habe ich von einem älteren Schüler einen "Johnny vom Wochenende", wie er es nannte, bekommen. Diesen habe ich dann in der Mittagspause geraucht. Gespürt habe ich nicht wirklich etwas, das Weed war wahrscheinlich auch ziemlich schlecht. Danach war ich eigentlich nur müde, hab mich aber ziemlich cool gefühlt weil ich ja gekifft habe. Danach wollte ich eigentlich, auch welcher selbstzerstörerischen Kraft auch immer, als "Der Kiffer" dastehen. Habe das auch immer öffentlich kommuniziert, weil ich das wie schon erwähnt ziemlich cool fand. Habe dann ab und an, also bei jeder Gelegenheit, gekifft.

Eines Samstags wollte ich dann zum ersten mal richtig saufen gehen. Ein älterer Schüler hat mir und meinen Kumpel eine Flasche Vodka, eine Flasche Tequila und eine Flasche Malibu gekauft. Wir haben sie alle im Wald getrunken und das mit gerade mal 13 Jahren. Ihr könnt es euch vorstellen. Hatte einen totalen Filmriss und eine Alkoholvergiftung. Irgendwann bin ich Zuhause aufgewacht, meine Eltern neben mir. War keine lustige Erfahrung...

Später haben das mit dem Kiffen auch meine Eltern herausgefunden, die früher auch Gras geraucht haben. Meine Mutter hat noch viele andere Drogen genommen und da sie an Hepatitis C leidet, denke ich, dass auch Heroin darunter war. Alles in allem kann man sagen, dass ich in dieser Zeit an ziemlichen Depressionen litt. Habe mich selbst gehasst und fertig gemacht, wobei mir der Weed Flash irgendwas Erhabenes geben sollte.

So ging das eine Weile, ich ging morgens, mittags, nach der Schule potten, war in den Schulstunden total stoned. Da auch meine Noten schlechter wurden (ich bin eigentlich kein so dummer Typ) und ich nur noch Scheisse machte, habe ich das Gymnasium bereits nach dem zweiten Jahr abgebrochen. Das hat mir wenigstens für mein Selbstwertgefühl sehr viel gebracht. Ich ging nun in die Oberstufe im Nachbarort, wo ich bereits sehr viele Leute kannte. Zu diesem Zeitpunkt war ich gut 15 Jahre alt. Ich habe die Zeit dort wirklich genossen. Habe viele gute Freunde gefunden, mit denen ich heutzutage auch gerne noch abhänge. Nur etwas ist schlimmer geworden: Das Kiffen. Und das Saufen auch. Schon am ersten Schultag ging ich nach der Schule mit einem alten Freund einen Joint rauchen, obwohl ich gut drei Monate lang kein Weed mehr angefasst hatte. So lief das eine Weile, immer nach der Schule easy Gras rauchen gehen. Dann natürlich auch vor der Schule.

Dann kam ich mehr mit Alkohol in Kontakt und zwar, als ich und viele meiner Freunde zusammen nach Griechenland fuhren. Die Reise war vom Jugendtreff organisiert worden, sämtliche Drogen sowie das Rauchen von Zigaretten waren verboten. Haben uns einen Scheiss darum gekümmert. Jeden Abend gesoffen wie die bekloppten. In diesen zwei Wochen lernte ich dann eine Person näher kennen, mit der ich noch viele, sehr viele Male total dicht abspacen würde. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und als wir wieder zuhause waren haben wir munter weiter gekifft und gesoffen. Auch am Mittwoch Nachmittag betrunken.

So ging das eine Zeit lang weiter, bis der erwähnte Homie, der ein ziemlicher Pflanzenfreak ist, Engelstrompeten mitbrachte. Zuerst habe ich die Blüten gegessen. Anschliessend sind wir zu einem Freund, der einen Indoor Pool hatte. Das einzige, was mir aufgefallen ist, war das alle blaue Lidschatten hatten. Ich weiss aber heute noch nicht ob das überhaupt einen Zusammenhang gehabt hat. Nachher bin ich nochmal nach Hause gegangen und habe schon irgendetwas "anderes" wahrgenommen. Konnte es aber nicht beschreiben und fühlte mich auch nicht wirklich "breit". Meine Eltern wollte mich eigentlich nicht gehen lassen, da sie merkten dass irgendwas nicht stimmte bei mir. Beim Kollegen angekommen hab ich erst mal ne Runde gechillt und eine Bong geraucht. Er hatte aus den Engelstrompeten unterdessen Tee gemacht, welchen wir dann tranken. Und zwar ziemlich viel. Es waren verdammt viele Leute da, allesamt unwissend was wir da in uns rein schütteten. Es ging eine Weile und irgendwann waren wir beide voll verpeilt. Ich hatte starke Halluzinationen, dachte zum Beispiel, als ich auf der Couch sass und ein Krankenauto vorbeifahren hörte, (ich weiss nicht ob da jemals ein Krankenauto war...) ich sei der Fahrer des Wagens und müsse jemanden holen. Nachher habe ich die ganze Zeit Leute gesehen. Jemand bot mir eine Zigarette an, ich wollte sie nehmen, doch ich konnte nicht, ich fasste durch die Zigarette hindurch. Logisch, weil die Person gar nicht da war. Ich dachte mir wohl so etwas wie: cool, ich bin ein Geist. Anschliessend bin ich zur Wand gegangen und siehe da: Ich konnte hindurch fassen!! Was mich störte war, dass ich alle gefühlten 5 Minuten aufs Klo gehen musste. Bis ich allerdings da war, hatte ich es wieder vergessen. Im oberen Stock, wo es auch eine Toilette gab, war eine Schlange am anstehen wie bei einem Openair. Als ich allerdings kurz wegschaute und wieder hin, waren alle Weg. Nur noch der Bruder meines Kollegen, der auch Engelstrompeten genommen hatte, stand noch davor. Ich textete ihn irgendwie zu, bis auch er nach einem kurzen Umblicken meinerseits verschwand. Mein Homie hat derweil sein Fahrrad im Kühlschrank gesucht und später noch abgekotzt. Wir waren also total Dicht. Bis das dem Bruder von dem Kollegen zuviel wurde und er meine Mutter angerufen hat. Dieser "§$!*$)%(%§!!! Die hat mich dann später abgeholt und hat erstmal gar nichts gecheckt. Bis ich zuhause war habe ich mich noch bepisst. Am nächsten Tag war ich immer noch drauf, habe immer noch Optics gehabt, wenn auch nicht so starke. Scharf sehen konnte ich zwei Tage lang nicht.

Danach habe ich von allem anderen wie Alkohol und Marihuana die Finger gelassen. Mit 16 bin ich dann in die Lehre gekommen, im Büro. Dort habe ich noch das erste Semester durchgekifft, hab die Auswirkungen von den Bong Sessions am Tag darauf immer sehr stark gespürt, konnte mich kaum konzentrieren, mein Kurzzeitgedächtnis war völlig zerstört. Getrunken habe ich meist nur noch am Wochenende und Donnerstags (vorwochenende xD) Komischerweise war ich in der Schule noch ziemlich gut. Irgendwann habe ich dann endlich mit dem Kiffen aufgehört. Das vor allem deswegen, weil ich immer totale Paranoia bekommen habe und den Flash alles andere als geniessen konnte. Am Anfang musste ich einfach noch weiter Weed rauchen, es war zur Gewohnheit geworden.

Clean ging es mir ziemlich gut, ich fühlte mich viel besser, befreiter. In der Schule wurde ich komischerweise schlechter... Ich weiss nicht woran es liegt vielleicht ist auch nur der Stoff schwerer geworden. Ein lernfauler Mensch war ich aber schon immer. Also ab und zu gekifft habe ich immer noch, aber nur sehr selten. Bis im Sommer. Dort habe ich dann wieder angefangen, konnte die Kicks auch absolut geniessen. Im Sommer habe ich im Urlaub dann auch Koks probiert, war aber nur einmal gutes Zeug dabei. War nicht übel, aber irgendwie nichts für mich da ich ein ziemlich grosses Aggressions- und Arroganzproblem habe. Zudem hilft mir bei meiner oftmals depressiven Persönlichkeit das runterkommen ganz und gar nicht.

Im Herbst habe ich das mit dem Kiffen dann grössten teils sein lassen. Vor etwa 2, 3 Monaten mit Saufen und vereinzeltem Weed rauchen habe ich dann einmal Speed probiert. War ganz cool, für mich war vor allem neu, dass man auf Droge auch aufmerksam und "cool" sein kann, anstatt nur verpeilt und lasch. Habe daraufhin einige Wochenenden Speed gezogen, bis ich mit dem alten schon erwähnten Kumpel XTC ausprobiert hab. Und das ist nun der Gipfel meines Drogenkonsums. Über MDMA könnt ihr hier ja genug nachlesen und ich muss sagen, bis jetzt habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Mein Vorteil ist, dass ich den Dealer persönlich gut kenne und so an sehr guten Stoff herankomme. Eine Tolleranz hat sich bis jetzt auch noch nicht eingestellt, doch ich nehme auch nur an Wochenenden und das auch nicht immer. Aber ich muss zugeben, dass ich mich schon auf den nächsten Flug freue...

Der Cannabiskonsum hat sich bis auf die Kombination mit E ganz verflüchtigt, trinken tue ich nur noch sehr selten, da es für mich kaum mehr einen Reiz hat. So, dass war mehr oder weniger meine Drogengeschichte. Ich weiss, ist etwas lang geworden, tut mir leid. Vielleicht nutzt der Bericht ja jemandem, das würde mich freuen.

Also: übertreibt´s nicht, Leute und viel Spass!

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