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Pepp als Glücklichmacher (lest es euch durch wenn ihr Pepp konsumiert, es lohnt sich)

Ich selbst rauche seit jetzt 2 Jahren Mariuhana seit 1nem 3-4 mal die Woche. Hat mir eigentlich immer gereicht. Ich hatte auch nie das Gefühl Gefahr zu laufen was Stärkeres zu nehmen als Weed. Doch auch Mariuhana soll man nicht unterschätzen. Es kam nämlich dazu das meine Eltern sich scheiden ließen und der Mariuhanakonsum stieg auf täglich. Jedoch schaffte ich es so nicht mich glücklich genug zu machen denn nachdem ich Mariuhana geraucht hatte dachte ich trotzdem viel über die Trennung meiner Eltern nach. Und so kam es zu dem Fall das einer meiner Händler mir etwas wie er es nannte weißes gab. Ich dachte zuerst das es sich dabei um Koks handelt, jedoch sagte er mir, dass es sich dabei um Amphetamine namens Pepp handelt. Die Wirkung beschrieb er als Euphorie, komplettes Glücklichkeitsgefühl. Ich bedrückt von der Trennung meiner Eltern probierte es und es tat sehr gut seinen Zweck. Anfangs brannte es stark in der Nase, sodass meine Augen zu tränen begannen. Doch als es mit der Zeit den Rachen hinunter lief (anfangs ekeliges Gefühl, später Gewohnheit und gefallen am bitteren Peppgeschmack) merkte ich wie es zu wirken begann. Anfangs eher unterschwellig, der Effekt war zuerst nicht wirklich wahrzunehmen. Doch etwa 20-30 Minuten nach dem Konsum ging es los. Ich fühlte mich stark, selbstbewusst, von mir total überzeugt, und ich verspürte ein komisches Drücken auf dem Bauch, welches ich zuerst als komisch später als "Schmetterlinge im Bauch" empfand. Ich vergaß die Sorgen, welche ich Zuhause hatte sehr schnell. Mit dieser Droge war es sehr einfach seine depressiven Gefühle zu unterdrücken bis hin zu (wie hart es auch klingt) auszulöschen/auszublenden. Ich war dermaßen von dem Zeug begeistert das ich es auf einmal am Wochenende beschränken wollte. Zu erwarten war (auch durch den Nebeneffekt des totalen kaputt seins am auf den Konsum folgenden Tag), dass ich es nicht schaffte mein gesetzes Limit einzuhalten. Ich bemerkte nicht wie mir Mariuhana immer weniger wert wurde und ich konsumierte Pepp wie vorher Mariuhana, sprich täglich. Ich konsumierte und konsumierte. Ich verlor mit der Zeit alle meine Freunde, bezeichnete mittlerweile die Dealer als meine Besten, sie waren die einzigen. Ich schwänzte die Schule und wenn ich da war war ich richtig drauf. Dies ging solange bis ich in einer Woche 5 Tage wach war und 5 Tage das essen vergaß, getrunken habe ich noch. Ich versuchte nachdem ich dies feststellte zu essen, weil ich ja trotzdem wusste das ich es muss. Jedoch funktionierte das mit dem Essen nicht so ganz. Ich bekam keinen Bissen herunter und wenn ich einen unten hatte machte sich ein Würgereflex bemerkbar. Mein Gefühl sagte mir, dass es für mich gefährlich ist dieser neue Konsum. Ich wollte es aber nicht wahrhaben und konsumierte die darauffolgenden 2 Tage erneut Pepp. Ein anderes Problem war das Geld. Ich hatte einen Nebenjob indem ich nur sehr viel leistete um möglichst viel Geld für neues Pepp zu bekommen. Jeder 10 Euroschein würde direkt investiert. Egal woher ich Geld bekam es wurde direkt investiert. Viele Freunde verlor ich auch durch hohe Schulden bei meinem ehemaligen besten Freund waren es insgesamt 150 euro und alle Schulden gesamt beliefen sich auf rund 400 Euro. Ich konnte sie nie zurückzahlen, da neues Geld permanent in Pepp umgewandelt wurde. An die Trennung meiner Eltern habe ich dort gar nicht mehr gedacht. Ich habe an nichts mehr gedacht außer an Pepp. Es diente von diesem Tag an als mein Lebenselixier. Ich kann es selber nicht verstehen jedoch schaffte ich es 12 Tage ohne ein wirkliches Essen (Gummibärchen, Süßigkeiten haben noch geschmeckt) zu überstehen jedoch hatte ich in diesen 12 Tagen wach und ohne Essen viel Gewicht verloren (ich schien völlig abgemagert). Mein Gewicht fiel von 65 kg auf 50 kg herab. Für meine Größe von 172cm war dies laut BMI (Body Mater Index) im Untergewicht. Muskeln besaß ich bereits keine mehr, sie wurden schon längst zur Energieproduktion für den Körper abgebaut. Ich sah dies alles, doch konnte es nicht wahrhaben (ich bin nicht dumm, sondern besuchte ein Gymnasium). Ich wusste nicht mehr weiter und bin zu meinem ehemaligen besten Freund gegangen, welcher von den 150 Euro ausging die ich ihm schuldete. Doch ich musste ihn um Hilfe bitten weil ich aus diesem Peppkonsum nicht mehr raus kam. Er ging mit mir zur Suchtberatung und verwaltete mein Geld damit ich nicht konsumierte und achtete das ich nichts nahm. Ich begriff das ich ehrlich sein muss weil ich nach diesem 12 Tag schon kurz vor dem totalen Kollaps stand. Die Suchtberatung testete mich. Ich war süchtig nach Amphetaminen (Pepp). Ich hatte gehofft von der Suchtberatung mit Mindestdosen von Pepp versorgt zu werden doch sie sagten zu mir: "Es handelt sich hierbei nicht um Heroin sondern um eine Droge die man apruppt bekämpfen kann". Ich verstand dies jedoch nicht, weil ich zu süchtig war um bei diesem Thema einen kühlen Kopf zu bewahren. Also startete der Entzug ich hatte kein Zeug mehr und hatte Angst wie ich mich fühlen würde. Und meine schlimmsten Befürchtungen wurden war. Die ersten 3 Tage fühlte ich mcih komplett neben mir stehend, ich versuchte zu arbeiten war jedoch irgendwie gesitig komplett abwesend. Ich verstand wenig, meine Augen waren trüb und ich litt unter dauerndem Nasenbluten. Dazu kam Übelkeit, leichtes bis starkes Schwitzen und ich wurde sehr unruhig (zitterte oft, konnte nicht still halten etc.). In der Schule lief es ebenfalls mieserable. Ich konnte zwar gut schlafen jedoch kam ich ohne Pepp nicht mehr aus dem Bett. Ich verschlief sehr oft Schulstunden und fing stärker als während des Peppkonsums an die Schule zu schwänzen und fragte mich was das alles dann bringt. Ich wollte abbrechen, doch mein bester Freund sagte ich habe dich auch nicht aufgegeben obwohl du sehr Sch... aggressiv und assozial warst. willst du dich jetzt kurz vor dem möglichen Ziel selbst aufgeben. Ich hatte damit 2 neue Antriebe: 1. Meinem besten Freund zu beweisen das ich es schaffen kann und 2. MIR SELBST zu beweisen das ich es schaffen kann. Nach 4 Wochen ging es mir schon wieder besser... Ich aß wieder und das außreichend. Mein gewicht lag mittlerweile wieder bei 60 kg und durchs Fitnessstudio und Sport baute ich langsam wieder Muskeln auf. Jedoch befürchte ich das mein Körper sich nie gesamt von dem Konsum erholen wird, das Aufstehen fällt mir immer noch schwer. Jedoch habe ich mit Drogen aufgehört. Ich rauche keine Zigaretten, trinke keinen Alkohol, lasse die Finger von Mariuhana und Pepp. Drogen sind Gifte und machen schnell abhängig habe ich gemerkt. Sie können in kürzester Zeit bei einem das über die Jahre aufgebaute soziale Netzwerk vollkommen zu zerstören. Über die Trennung meiner Eltern war ich bereits während des Peppkonsums (was ich durch die Wirkung nicht merkte) anscheinend auch ohne Pepp schon längst weg. Die Schulden habe ich zurückgezahlt und mein Abitur habe ich abgeschlossen mit Durchschnitt 2,9 (nicht das beste aber ich habe Abitur bestanden, was mir zur Zeit des Peppkonsums niemals möglich gewesen wäre ein Vergleich zum Zeugnissdurchschnitt von der Zeit des Peppkonsum: anfangs 4,3 im halbjahr und 3,5 im 2. halbjahr. Ich kann nur raten Drogen nur dann zu verwenden wenn ihr sie nicht zu einem Zweck verwendet (zum einschlafen, gegen Depression, gegen Müdigkeit etc.), denn auf diesem Weg ,dass habe ich in der Suchtberatung gelernt, gewöhnt sich der Körper an die Wirkung und wird sie bei regelmäßiger Wiederholung förmlich einfordern. Wenn ihr so ein Gefühl (schwitzig Finger, Zittern, Angstzustände, Depression, Schlafstörung etc.) als Nebeneffekt irgendeiner Droge verspürt, hört auf solange es geht und wenn ihr es nicht könnt geht zu einer Beratung und gesteht euch ein das ihr süchtig seit. Ich habe meine Sucht nicht akzeptiert und musste mit den schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Ich hatte Glück das ich im letzten Moment abgesprungen bin, weil ich sonst mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an Hunger oder Kreislauf bis hin zu Herzinfakt gestorben wäre. Nicht auf die mögliche Wirkung sondern auf die möglichen Folgen der Droge muss man achten. So wie es jetzt ist ist es gut und die Zeit des Peppkonsums empfinde ich (durch Entzug) als die schlimmste meines Lebens, viel schlimmer als die Trennung meiner Eltern und der Tod meines Opas.

Substanzen

  • Speed [Amphetamin]

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