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Ruhe bewahren!

ich habe mir hier einige berichte durchgelesen und fand vieles sehr interessant, vieles erschreckend, manches verherrlichend. einerseits eine gruppe, die völlig davor warnt, wie scheiße und schlimm das alles ist. dann wieder eine gruppe, die ernsthaft meint, dass es völlig geil ist, harte drogen zu nehmen und dabei völlig verherrlicht. Am witzigsten war aber auf jeden fall der beitrag über die dame, die ernsthaft darüber schreibt, dass sie kokain nur aus medizinischen gründen in homöopathischen dosen nimmt "zum abnehmen". Dir ist schon klar, dass das tägliche, mehrfache, seit geraumer zeit konsumieren von kokain ein erhebliches und ernsthaftes drogenproblem ist?? Naja, nun mal zu meiner erfahrung: ich habe jetzt zum 2. mal kokain genommen (2 sessions) im abstand von ca. 2 monaten. Mir ist direkt nach dem 1. konsumieren eines sehr deutlich geworden: es handelt sich ganz ohne zweifel um eine sehr harte droge, die mit einem enormen suchtpotential daherkommt. Bereits nach der ersten einnahme hat sich in meiner gehirnstruktur ein bleibender "schaden" eingenistet, der eine sehr starke anziehungskraft auf kokain bei mir auslöst, bereits nach dem ersten mal. Das wissentlich, ist mir klar, dass ich kokain unter keinen umständen, wie zb. alkohol, als genussmittel betrachten kann. Es gibt keinerlei möglichkeit kokain wie zb. alkohol oder zigaretten zu sich zu nehmen (als genussmittel/ kommunikationsmittel/ soziales bindemittel). Tut man es doch, so ist ein gestiger/ seelischer und körperlicher schaden die definitive folge. Das kommt sicherlich auch auf die individuelle dispositon an. In meinem fall stellte sich eine sucht bereits nach der ersten nasalen einnahme ein. Für einen ratschlag bzgl. der häufigkeit des einnehmens muss ich auch auf die individuelle disposition verweisen. Der eine kann es 2 mal im jahr machen, ein anderer besser gar nicht mehr. Im zweifel ist vor der ersten einnahme die abstinenz ganz nüchtern vorzuziehen, es ändert sich ja nichts. Recht vernünftig fand ich die berichte, in denen von (koks als) urlaub gesprochen wurde. Man fährt halt nicht 5 mal im jahr in den urlaub, das ist nicht normal, sowas macht kein normaler mensch. Was ist das im übrigen für ein urlaub, bei dem man freiwillig mit einer ganz üblen depression nach hause kommt :-). Die depression muss schließlich direkt mit eingerechnet werden. Koks macht wach, aktiv, belebt.... und macht bis zu einigen tagen schwerst depressiv. Rein rational betrachtet kommt koks bei der gegenüberstellung von kosten/ nutzen denkbar schlecht weg. Ein kurzer belebender rausch wird von einer weitaus länger- andauernden depression begleitet. (vom geld habe ich absichtlich nicht mal was erwähnt). Daher mein statement wie im titel: ruhe bewahren. Es nüchtern betrachten, ganz normal abwägen. Eine schwere droge mit kurzer, stark erhöhter leistungsbereitschaft in allen bereichen, gefolgt von einer schweren depression, sowie mit einem extrem hohen suchtpotential ausgestattet: das ist koks. Eben einfach nicht mehr!

Substanzen

  • Kokain

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