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Suchtverlauf

Hallo zusammen,

ich bin 21 Jahre alt und seit längerer zeit abhängig und am letzten wochenende kam es zu einem zwischenfall nachdem jetzt 100 % sagen kann das ich unbedingt clean werden will.

Ich habe mit 15 Jahren angefangen zu trinken nahezu jedes wochenende und mit 15 1/2 angefangen zu kiffen. Bis ich 17 jahre alt war hatte ich ziemliche schwierigkeiten mit mir selbst und ein sehr geringes selbstbewustsein. Ich hatte sehr oft Blackouts vom Alkoholkonsum und war sehr antriebslos. Meine Ausbildung habe ich noch einigermaßen gut abgeschlossen obwohl ich zu dieser Zeit auch schon sehr neben der spur war. Ich habe öfters krankgefeiert weil ich so fertig war vom tag davor.  Ich habe immer alles ziemlich ernst genommen wenn jemand auch nur einen kommentar abgegeben hat habe ich direkt den Fehler bei mir selbst gesucht und immer versucht für alle freundlich und nett rüberzukommen.

Mit 19 Jahren kam ich das erste mal in Berührung mit Speed das war auf einer Party in Oldenburg in einem staatlich unabhängigen kommunikationszentrum namens Alhambra auf einer goa party. Danach bin ich regelmäßig auf partys im alhambra gewesen und probierte irgendwann dann auch mal mdma aus. obwohl ich vorher immer total gegen harte drogen war bin ich ab dann total in meinem leben abgedriftet. Ich habe jedes wochenende und auch in der woche gesoffen und gekifft. Am wochende schmiss ich mir mdma und speed. ich habe mit ein paar kumpels medikamente wie reisetabletten (dhm) und hustenstiller (dxm). Ich habe es total übertrieben.

Ich habe mich in dieser zeit total verändert. War immer total neben der spur und kaum ansprechbar ausser wenn ich was genommen hatte. Ich habe mich total unwohl gefühlt und bin mit mir selbst nicht klar gekommen. Selbst bei der Familie war ich total zittrig und habe immer aufgepast was ich sage und wie jemand über mich denkt. die  paranoia die ich hatte wurden immer stärker. Mdma habe ich irgendwann sogar in der woche genommen und speed auch während der schulzeit gezogen um wieder wach zu werden. Die letzte Schule habe ich durch meinen konsum und durch über 50 Fehltage total verkackt.

Ich wollte sehr oft clean werden bin bis jetzt aber immer wieder rückfällig geworden. Ich habe Benzos genommen die meine freundin verschrieben bekommen hat und darauf sogar alkohol getrunken. Ich habe überhaupt nicht mehr nachgedacht und garnicht mehr richtig realisiert was ich mir selbst damit antuhe. Irgendwann fing ich dann auch noch an koks zu ziehen. Nach einer Zeit bin ich dann zur therapie gegangen und ab da ging es mir auch wieder besser. Vor etwa 2 Monaten habe ich die therapie abgebrochen weil ich dachte das ich es alleine schaffe.

Ab dann ging es schon wieder mit dem scheiß konsum los.  Ich habe wieder extasy und speed sowie koks genommen. Am letzten wochende ist meine freundin die sonst normalerweise garnichts nimmt auf 2 tabletten total abgekackt und musste aus der disco rausgeschleppt werden und kam auf die intensivstation in einem bremer krankenhaus. Ich habe nach diesem Vorfall nun absolut keinen Bock mehr auf irgendwelche Drogen. Ich bin total fertig mit den nerven ...

Substanzen

  • Abhängigkeit / Sucht
  • Drogen allgemein

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Kommentare

Kommentar von Lara |

Psychologie

Psychologie
Drogen fördern bei Jugendlichen Schizophrenie

Egal, ob Magersucht, Schizophrenie oder Aufmerksamkeitsstörungen: Psychische Krankheiten bei Jugendlichen nehmen immer mehr zu. Eine Ursache neben dem sozialen Umfeld auch der Drogenkonsum. Denn der Haschisch- und Alkoholkonsum kann das Gehirn nachhaltig schädigen – besonders bei Jüngeren.

http://www.welt.de/gesundheit/article5748343/Drogen-foerdern-bei-Jugendlichen-Schizophrenie.html

Kommentar von Lena |

Ich hatte genau desselbe Problem...

... mit sehr ähnlichem Suchtverlauf!

Kommentar von Lena |

Also:

Diese Antwort kommt zwar etwas spät, aber kann bestimmt manchen mit ihren aktuellen Problemen helfen.

Ich hab ebenfalls mit 15 angefangen zu trinken, schnell kamen Zigaretten. Zwei Jahre später habe ich dann den ersten Joint geraucht mit den unaufgeklärten Worten "Und davon stirbt man wirklich nicht?" Noch ein Ja

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