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Tavor und Gelonida

Hallo, Ich nehme nun schon seit über 20 Jahren Tavor 2,5mg. Zuerst war es nur nach Bedarf, gegen meine Panikattacken, aber nun ist es natürlich zur Sucht geworden.(bis zu 6 Stück am Tag)Ich habe mehr Angst vor der Angst, denn die Angstattacken sind schlimmer auszuhalten, als die Sucht (beides scheint sich nun zu vermischen) Also, die Angst keine Tabletten mehr zu bekommen, und die Angst,die der eigentliche Auslöser gewesen ist, diese überhaupt zu nehmen. Wenn ich einen guten Tag habe, vergesse ich sogar mal eine Einnahme, und alles ist gut, doch wenn es mir dann plötzlich einfällt, bekomme ich diese Entzugserscheinungen, die sich genau so anfühlen wie die Panik, und schnell werfe ich mir eine Pille ein, um wieder runterzukommen. Ich hasse dieses Gefühl. Ich habe jetzt schon Angst vor der neuen digitalen Krankenkarte, die vielleicht anzeigen könnte das ich zwei Ärzte in einem Quartal , 3 Monate aufsuche, um bloß nicht aufzufallen./für Ratschläge bin ich dankbar...) Würde mir diese Tabletten eher privat aufschreiben lassen, bevor ich Schwierigkeiten bekomme. Einen weiteren Entzug traue ich mir einfach nicht mehr zu, denn der letzte war die reinste Hölle, wortwörtlich gesagt. Wenn ich genau wüsste das es ein Medikament gibt, das die Entzugserscheinungen abmildert, würde ich es sofort machen. Für Heroinsüchtige gibt es doch auch Methadon und ähnliches, doch was gibt es für uns tablettensüchtige? Antidepressiva wie Insidon, das hilft doch nicht wirklich.(außer man hat nur Depris) Ich habe es neulich gewagt, und mich freiwillig zu einem freien Entzug bereiterklärt, und bekam am abend eine Diazepam 10 am ersten Tag. Konnte überhaupt nicht schlafen oder mich irgentwie sonst beruhigen. Als ich vor lauter Angst außer mir war, ging ich zur Nachtwache. Der diensthabende Arzt erklärte mir, das er wegen mir nicht extra den Oberarzt rufen würde, da mein Blutdruck normal sei, und ich einfach " nur" panisch. Auf dringende Bettelei bekam ich Magnesium und Fencheltee. Der Praktikantenarzt sagte mir dann, das ich wohl eher etwas gegen meine Ängste tuen sollte, als gegen meine Sucht und nicht weiterhin rum zu nerven. OK, ich rief mir ein Taxi, und bin ab nach hause, wo ich mich erst nach 1/2 Tavor mit einem Bier wieder beruhigen konnte. Soviel zum eigensinnigen Tavorentzug. Es ist halt verrückt sowas zu starten, aus dem eignen Willen heraus. Oft frage ich mich wie die Promis es schaffen z. B. (Amy Winehouse, oder Robbi Williams und so weiter, schon nach einer Woche Entzug, wieder voll auf der Bühne zu stehen.? Der B- Promi Willi Herren (bekannt als Olli Klatt aus der Lindenstraße) zeigt uns einmal in seiner Reportage auf RTL wie es wirklich aussieht! Weiß ein Mensch von Euch, wie man einen sanften Tabettenentzug macht? Ansonsten lebe ich so weiter Gruss Regi

Substanzen

  • Benzodiazepine

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