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Wie Ute

Ich hab mit 15 mit diesem Dreck angefangen. Ein Neurologe hat mir Xanor also Xanax/Tafil wegen akuter Selbstmordgefahr verschrieben, wollte mich zuerst einweisen. Bevor ich beim Neurologen war habe ich schon mit Rauchen begonnen, war ein paar Mal besoffen gewesen und hab mir Resyl mit Codein und Paracodin reingezogen. Zusammen mit Benzos wirkt das Para noch besser. Dann wie Ute von Arzt zu Arzt und alles an Benzos durch. Daneben immer wieder einmal auch Tramal und Shit. Im Nachhinein mach ich diesem Neurologen keine Vorwürfe, er hat geglaubt er tut das Beste für mich. Von 15 - 20 unzählige Exzesse, ein paar Mal wäre ich auch fast draufgegangen. Einenhalb Streifen Mogadon/Mogadan und Bier, Bier, Bier, dann wieder eine Hand voll Halcion oder Rohypnol mit Rum oder Bier, was besonders gefährlich ist usw. Dann hab ich auch hartes Zeug genommen, Koks gespritzt und Fentanyl (Fentanyl haut 10 Elefanten um) genommen, aber ich bin nur auf Benzos hängen geblieben. Ich hab immer wieder versucht von den Benzos loszukommen. Bei meinem letzten Versuch bin ich wie versteinert herumgegangen, hab eigentlich kaum was mitbekommen, die ganze Welt ist im SlowMo vorbeigezogen, dann ist mir ein paar Mal schwarz vor Augen geworden, meine Nase hat zu laufen begonnen, hat auch geblutet, die Umgebung war unerträglich laut und mir war eiskalt. Da hab ich bemerkt, dass meine Hände irgendwie weiß-bläulich geworden sind, da bin ich auf die Toilette und hab mich im Spiegel angesehen. Abgesehen davon, dass ich total beschissen ausgesehen habe, hatte ich Pupillen wie Knöpfe. Ich dachte:" Scheiße! Bin ich Christiane F. und am Bahnhof Zoo, oder was? So weit bin ich doch noch nicht und bei Benzos geht das so auch nicht." Weil ich schon Angst hatte, dass ich umkippe und keine Kontrolle mehr habe, hab ich mir schnell ein paar Flunis, die mir zwei oder dreimal aus der Hand gefallen sind, reingezogen und der Spuk war vorbei. Da habe ich bemerkt, dass es entgültig vorbei ist, dass ich jede Kontrolle verloren hatte. So ganz stimmte das allerdings nicht. Heute nehme ich im Verhältnis zu früher sehr wenig, aber es kostet mich immer wieder aufs Neue wahnsinnig viel Kraft nur so viel zu nehmen, dass es mir nicht dreckig geht und nicht so viel, dass ich was davon habe, in chilliger Stimmung bin. Das geht jetzt schon zwei Jahre so. Das illegale und harte Zeug rühre ich nicht mehr an, nicht mal Shit, ich habe einfach zu viel Schiss nachdem ich auf Fentanyl fast langsam erstickt wäre. Aber die Benzos...ich weiß nicht wie ich da wegkommen sollte. Niemand kann Benzos kontrolliert nehmen, ohne dass er immer mit sich selbst kämpfen muss. Na klar, am Anfang sogar zwei Jahre nachdem ich begonnen hatte, kostete es mich nicht allzuviel Mühe darauf zu verzicheten, aber früher oder später sitzt man in der Scheiße (ausgenommen die Opis und Omas die es zum Schlafen nehmen und nicht mal mitbekommen was sie da fressen). Alle die es mal probieren wollen: Vergesst es! Es wirkt erst so richtig geil, wenn man schon süchtig ist. Am Anfang macht es nur müde, oder wenn ihr was Stärkeres nehmt wisst ihr nicht mehr wo hinten und vorne ist, das ist alles! Das hat weniger Sinn als sich zu besaufen oder einen durchzuziehen. Früher oder später endet man dann so wie Ute oder ich...

Substanzen

  • Benzodiazepine

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