Lexikon
Tropanalkaloide
Dies sind die Alkaloide der Nachtschattengewächse (Tollkirsche, Stechapfel, Bilsenkraut).
Die Hauptvertreter dieser Stoffklasse sind Hyoscyamin und Scopolamin.
Tropanalalkaloide sind stark giftig, besser gesagt, sie haben eine sehr starke psychoaktive und somatische (auf den Körper bezogen) Wirkung.
Diese Giftigkeit ist unter anderem auf den geringen Toleranzbereich zwischen Schwellendosis und letaler (tödlicher) Dosis zurückzuführen, d.h. die Grenzen zwischen geringfügiger, gewünschter und starker bis lebensgefährlicher Wirkung sind sehr gering und auch nur schwer einschätzbar.
physische Wirkungen:
Weitung der Pupillen (Mydriasis), Mundtrockenheit, Wärmestauung (Atropinfieber), Sehstörungen (Lichtempfindlichkeit), schneller Puls, Harndrang, Gangunsicherheit
psychische Wirkungen:
lebhafte optische Halluzinationen, Verwirrtheit, Desorientierung, bizarres Verhalten (Ansprechen von fiktiven Personen, Benutzen von fiktiven Objekten)
Antidot (Gegenmittel):
Physostigmin
DISCLAIMER
Die Informationen in diesem Text sind keine Anleitung oder Motivierung zum Drogenkonsum! Die hier aufgeführten Substanzen können dem BtMG [Betäubungsmittelgesetz] unterliegen. Dann sind (unerlaubter) Besitz, Erwerb, Handel usw. strafbar! Auch wenn die Stoffe frei verfügbar sind, heißt das nicht, dass ihr Gebrauch risikofrei ist. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Die Drug Scouts übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch irgendeine Art der Nutzung der Informationen dieses Textes entstehen.